Wer kennt sie nicht, diese zauberhaft anmutende Tradition: Zur Hochzeit steigen schneeweiße Tauben gen Himmel. Sie sollen Glück und Harmonie bringen. Doch hinter diesem scheinbar harmlosen Brauch steckt echtes Tierleid, und das nicht zu knapp! Unzählige Tiere schaffen bei ihrem Flug den Anschluss zum Schwarm nicht und verhungern in der Ferne oder werden von Raubvögeln angegriffen! Dieser Brauch hat mit Liebe und Harmonie nichts zu tun!

Hier könnt ihr nachlesen, was das Hochzeitstauben-Steigen für Folgen hat:
Hochzeitstauben: Gemietetes Tierleid für die „perfekte“ Hochzeit (peta.de)
Text des Infoblatts lesen
Denn wir haben Angst … und bleiben oftmals tagelang in einem Baum sitzen, an dem Ort an dem wir freigelassen wurden, weil wir nicht nach Hause finden.
Da wir, wie Hunde und Katzen, Haustiere sind und vom Menschen gezüchtet wurden können wir uns nicht ohne dessen Hilfe ernähren und zurechtfinden.
Die „glücklichen“ Überlebenden von uns versuchen sich lokalen Stadttaubenschwärmen anzuschließen, um eine kleine Chance auf ein Überleben zu haben. Jeder Tag um Futter und Wasser wird ein Überlebenskampf.
Unsere Füße verschnüren sich mit am Boden liegenden Haaren oder Fäden von Kleidung und unsere Zehen sterben unter Schmerzen ab.
Trotzdem können wir nicht aufhören Eier zu legen, ähnlich wie Hühner. Viele unserer Küken verhungern, da auch wir nicht genug Nahrung finden.
Im Schnitt sterben wir mit 2 – 3 Jahren, nur dafür, dass mit uns bei Eurer Hochzeit ein schönes Bild gemacht werden konnte. Bitte lass mich nicht los!
Entscheidet Euch ausdrücklich gegen Hochzeitstauben als Eventpunkt und teilt Eure Entscheidung zum Wohl von uns Tieren auch Euren Gästen mit! Informiert Eure Freunde über unser Leid und meldet Hochzeitstauben in Gefahrensituationen euren ortsansässigen Tierschutzvereinen, sie können helfen!
Danke im Namen aller Hochzeitstauben!
Bei Hochzeitstauben in Not helfen wir gern in Dresden: https://www.facebook.com/TaubenDresden

